Beim Ruhebild stellt man sich eine Situation vor, die beruhigt und entspannt, die einem gut tut (gut getan hat) und die positive Erinnerungen hervorruft.  Durch den Geist bzw. die Vorstellung erhält der Körper die Möglichkeit, sich zu entspannen. Es empfiehlt sich, möglichst viele Sinne anzusprechen und sich vorzustellen – zu riechen, zu fühlen, zu sehen, zu hören.
Beispielsweise eignen sich als Ruhebilder Eindrücke aus einem entspannenden Urlaub.

Ich war seit vielen Jahren zum ersten Mal wieder am Meer. Wasser ist mein Element, ich liebe schwimmen, tauchen, vor allem aber auch den Geruch von der salzigen Meeresluft. Mein Ruhebild stellt somit eine Situation aus meinem Urlaub dar. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich sofort wieder in diesem Moment, an diesem Ort- ich rieche die Meeresluft, spüre die warmen Sonnenstrahlen und ein Kribbeln auf meiner Haut. Die Wellen bewegen sich auf und ab. Mit jedem Atemzug kommt mein Körper zur Ruhe.

Diese Bilder sind nun beliebig in den Alltag integrierbar, sei es in der Vorstellung in Kombination mit einer kurzen Entspannungsübung, als Bildschirmschoner (Computer, Laptop, Handy), als Bild über dem Schreibtisch, etc. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Viel Spaß und Entspannung :-)

 

Erstellen Sie eine “Das stresst mich”- Liste: Schreiben Sie alle Dinge, Personen oder Ereignisse  spontan auf, die Ihnen nicht gut tun, die Sie negativ belasten und die Sie nicht mehr in Ihrem Alltag haben möchten. Daneben notieren Sie, wie sie diese Stressoren zukünftig aus Ihrem Leben verbannen können. Überlegen Sie, was oder wer Ihnen dabei helfen könnte. Wenn möglich, so trennen Sie sich von einem dieser Stressoren sofort- vielleicht ein Anruf, den Sie schon lange vor sich herschieben? – ein ungelöster Konflikt? – ein tropfender Wasserhahn?

Und nun führen Sie eine Woche lang “Tagebuch”. Stellen Sie fest, welche Tätigkeiten bei Ihnen negative Gedanken provozieren oder wer oder was Ihren Schmerz, Zorn, Ärger, Angst, Minderwertigkeitskomplexe, Neid, etc. weckt. Sobald Sie diese Gefühle bemerken, notieren Sie sie in Ihr Tagebuch. Nur wer den “Feind” kennt, kann sich ihm stellen. Und oft hilft schon die Bewusstmachung der Problemlösung :-).

Viel Erfolg :-)